- Veddel und
Spreehafen - Neues
Korallusviertel - Veringhöfe
- Open House
- Universität der
Nachbarschaften - Veringeck
- Energiebunker
- Weltquartier
- Reiherstiegpark
- Wilhelmsburg
Mitte - Georg-
Wilhelm-Höfe - Pilotprojekt
Kreetsand - Velux Model
Home 2020 - Neue Hamburger
Terrassen - Klimahäuser
Haulander Weg - Harburger
Binnenhafen - Bildungszentrum
Tor zur Welt - Kirchdorfer
Wiesen - Energieberg
Georgswerder - IBA DOCK
- Haus der
Projekte - Öffnung des
Spreehafens - Urbane
Bioenergienutzung - Tiefen-
geothermie - Rotenhäuser
Feld
Klima und Energie
Im Sandstein tief unter den Elbinseln erwarten Geologen eine Temperatur von 130 °C. Mit Bohrungen in eine Tiefe von 3.000 bis 4.000 Metern soll dieses Energiepotenzial nutzbar gemacht werden. Die Vision: Ein geothermisches Kraftwerk könnte bald mehrere tausend Wohnungen und andere Gebäude in Wilhelmsburg mit Wärme versorgen - im besten Fall sogar auch mit Strom. Aus dem Forschungsvorhaben der IBA Hamburg und der von ihr mitgegründeten Gesellschaft GTW Geothermie Wilhelmsburg GmbH werden auch wertvolle Informationen für die Nutzung der Tiefengeothermie in ganz Hamburg erwartet.
Umweltfreundlich, wetterunabhängig und emissionsfrei - Geothermie ist eine Energiequelle mit Zukunft. Thermalwasser aus tiefen Gesteinsschichten soll dabei zur Wärme- und Stromversorgung eingesetzt werden. Durch eine Förderbohrung wird das warme Schichtwasser an die Oberfläche gepumpt. Über Wärmetauscher wird obertage die Wärme entzogen und zu Heizzwecken als Fernwärme genutzt sowie über eine Turbine und einen Generator Strom aus Wasserdampf erzeugt. Das abgekühlte Wasser gelangt durch eine Injektionsbohrung wieder zurück in den Untergrund. Untertage bewegt sich ständig neu erwärmtes Wasser zur Förderbohrung. So wird der Kreislauf geschlossen.
Um dieses Potenzial besser abschätzen zu können, sind zunächst aber umfangreiche seismische Untersuchungen der Gesteinsschichten notwendig. Die IBA Hamburg hat das Ingenieurbüro GTN Geothermie Neubrandenburg beauftragt, die seismischen Erkundungen zu planen und vorzubereiten sowie die Messergebnisse auszuwerten.
Für die Erkundungen nutzen die Geophysiker schlauen Schall - mit der eingesetzten Messmethode, der Reflexionsseismik, wird der Aufbau der Erdkruste bis in etwa 4.000 Metern Tiefe bestimmt . Entlang vorab festgelegter Messprofile senden Vibratorfahrzeuge abschnittsweise Schallwellen in die Erdkruste, die von den Gesteinsschichten im Untergrund reflektiert und an die Erdoberfläche zurückgesendet werden. Dort zeichnen sensible Messgeräte die Signale auf. Mit den gespeicherten Informationen errechnet ein Computer ein zweidimensionales Bild, aus dem die Geologen Lage und Eigenschaften der Gesteinsschichten ablesen können.
Die Messprofile verlaufen auf zwei Straßenzügen: der Georg-Wilhelm-Straße von der Elbe im Süden bis zum Spreehafen im Norden sowie auf der Wollkämmereistraße, Bei der Wollkämmerei und Mengestraße. Die Erkundungen dauern etwa zehn Tage.?
Nach Abschluss der Erkundungen finden Sie die Ergebnisse auf dieser Seite.
Sie haben Fragen zu den Erkundungen?
Hier ist Ihr Ansprechpartner:
GTN Geothermie Neubrandenburg
Telefon 0395.36774-0
Hier stehen Materialien und Bilder zum Download bereit.
Pressemitteilungen:
18.5.2010 Seismische Messungen starten am 25. Mai 2010
10.12.2008 Pressemitteilung IBA bereitet Geothermie-Erkundungen in Wilhelmsburg vor
Publikationen:
Download des Projektsteckbriefs (PDF)
Flyer Forschungsprojekt "Tiefengeothermie Wilhelmsburg".
Prima Klima-Anlage
Broschüre zur Kampagne "Prima Klima-Anlage" mit allen Informationen zur Bewerbung und Förderung durch die IBA auf dem Weg zu Ihrem KLIMA_HAUS.
Klimafaktor Metropole | Climate Factor Metropolis
Broschüre über das Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg mit den Projekten Energiebunker, Energieberg, Energieverbund Wilhelmsburg Mitte, IBA-Dock, dem Bildungszentrum "Tor zur Welt" und der Urbanen Biogasanlage im Fokus.