Kompakt informiert

    Open House

    Ein innovatives und flexibles Bebauungskonzept löst die Öffnung zum Stadtteil vorbildlich.

QUERSCHNITTSPROJEKTE
REFERENZPROJEKTE
DIE BAUAUSSTELLUNG IN DER BAUAUSSTELLUNG
INFOGRAFIK ZUM OPEN HOUSE
IBA INFORMIERT
LEITTHEMA
Kosmopolis
Auf der soziokulturellen Ebene zeigt die IBA welchen Gewinn die internationale Stadtgesellschaft für eine Metropole bedeutet.
STEG
Wohnen im Open House
Zwölf kostengünstige Eigentumshäuser werden von der steg angeboten
BAUGEMEINSCHAFT SCHIPPERORT
Individuell und
gemeinschaftlich wohnen
Junge Familien für das Open House gesucht
Hamburg Bug voraus

Open House Flexible Wohnformen am//Ernst-August-Kanal

Genossenschaftliches Wohnen hat eine lange Tradition in Hamburg. Neben den vielen großen Genossenschaften gibt es auch zahlreiche lokale Gruppen, die gemeinsam ihre Nachbarschaft planen wollen, auch auf den Elbinseln. Im Reiherstiegviertel entsteht im Rahmen der IBA das Open House – ein gemeinschaftlich geplantes Gebäude, das sich dem Stadtteil öffnet und zugleich neuesten Standards des klimaschonenden Bauens verpflichtet.


Bereits in den vergangenen Jahren wurden am Vogelhüttendeich Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Nun entstehen im Reiherstiegviertel im Rahmen des ersten IBA-Bauprojekts innovative Wohnangebote besonders für junge Familien und Studenten, die den vielfältigen Wohnbedürfnissen Rechnung tragen und dabei gut in das bestehende Viertel passen. 

In Kooperation mit der Wohnungsbaugenossenschaft Schanze e.G. und der Stadtentwicklungsgesellschaft steg errichtet die Baugemeinschaft Schipperort 44 Wohnungen am Ernst-August-Kanal. Gemeinsam mit der IBA Hamburg haben sie im Herbst 2007 ein offenes Gutachterverfahren mit fünf nationalen und internationalen Architekturbüros durchgeführt. Das Architekturbüro Onix aus Groningen wurde im November 2007 mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Ihr Entwurf verbindet in einem Y-förmigen Gebäude ästhetisch hochwertige Architektur mit Passivhaus-Standard und der Nutzung regenerativer Energien. „Der Siegerentwurf überzeugt durch ein innovatives und flexibles Bebauungskonzept, das die geforderte Öffnung zum Stadtteil vorbildlich löst und die Idee vom nachbarschaftlichen Wohnen im Open House widerspiegelt“, begründet IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg die Entscheidung der Auswahlkommission. 

Allein 32 Wohnungen baut die Genossenschaft Schanze e.G. im geförderten Mietwohnungsbau. Die Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg (steg) baut mit dem sogenannten „y-Dock“ auf dem südlichen Teil des 5.600 m² großen Grundstücks acht kostengünstige Stadthäuser, die der Endnutzer selbst ausbaut und in denen Wohnen und Arbeiten unter einem Dach besonders gut möglich sind. Auf den Dächern der Stadthäuser werden weitere vier bis fünf Wohnungen errichtet.

Der geplante Neubau erfüllt auch in Bezug auf Energieeffizienz und die Nutzung regenerativer Energien höchste Ansprüche. Das energetische Konzept sieht ein Blockheizkraftwerk auf Basis einer Holzpellet-Feuerung mit zwei Stirlingmotoren sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach vor. Der Standard eines Passivhauses wird somit zu einem „Passivhaus Plus“ weiterentwickelt, das im Saldo mehr Energie erzeugt, als die Bewohner verbrauchen. Betreiber der Photovoltaikanlage wird die Bürgersolarkraftwerke Rosengarten eG.



Die Idee vom nachbarschaftlichen Wohnen, die Errichtung des besonders gestalteten Gebäudes als Passivhaus Plus sowie dessen Öffnung zum Stadtteil machen dieses Projekt zu einem wichtigen Baustein der städtebaulichen Sanierung  im Bereich des gründerzeitlichen Reiherstiegviertels. Die IBA Hamburg begleitet das Projekt Open House von der Planung bis zur Fertigstellung. Nach dem Baubeginn Mitte 2010 kann im Herbst 2011 mit der Fertigstellung gerechnet werden.


Der Siegerentwurf aus einem internationalen Gutachterverfahren geht nun in die Realisierungsphase:

Projektseite der steg: www.ydock.de

Webseite der Baugemeinschaft Schipperort

Webseite der Bürgersolarkraftwerke Rosengarten eG










Open House Investor
Für dieses Projekt stehen drei Investoren fest:



Schanze eG


Tel. 040-439 20 28
Fax 040-879 767 13

und


Stattbau Hamburg

Neuer Kamp 25
20359 Hamburg

Tel. 040-432 942 0

post@stattbau-hamburg.de


Steg Hamburg mbH
Ansprechpartner: Kurt Reinken

Schulterblatt 26 -36
20357  Hamburg

Tel. 040-431 393 42
Fax 040-431 393 13

kurt.reinken@steg-hh.de