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    Veddel & Spreehafen

    Mehr als 100 Ideen für die Veddel und den Spreehafen wurden nach einem Aufruf im Herbst 2007 eingereicht - acht davon werden jetzt weiter bearbeitet.

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Die „inneren Stadtränder“ werden durch die IBA zu einzigartigen und attraktiven Orten entwickelt.
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Öffnung des Spreehafens
Der Zollzaun verwehrt Anwohnern und Besuchern den Zugang zum größten Hafenbecken Hamburgs. Nun soll der Spreehafen geöffnet werden.
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Projektaufruf Ideen für Veddel und Spreehafen Bürgerideen werden zum Projekt
Eine „Zollzaunbühne“ für Ausblicke auf den Spreehafen, eine internationale Seniorentagesstätte auf der Veddel, das Mode-Label „Made in Veddel“ – mit über 100 Projektvorschlägen hat sich die Bevölkerung am Aufruf „Ideen für Veddel und Spreehafen gesucht“ beteiligt, den die Internationale Bauausstellung Hamburg im Oktober gestartet hatte. Eine neunköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Michael Koch von der HafenCity Universität Hamburg hat acht Projektideen ausgewählt und zur weiteren Bearbeitung vorgeschlagen.

Der Ideenaufruf war bewusst offen gehalten – von der Umgestaltung öffentlicher Plätze über Kunst- und Beteiligungsprojekte bis zum konkreten Bauvorhaben war alles möglich.

Zu den acht Projektvorschlägen, die das Gremium mit Vertretern aus Stadtteil und Politik, Verwaltung und IBA Hamburg sowie unabhängigen Planern ausgewählt und zur Konkretisierung empfohlen hat, gehören neben den oben genannten Projektideen fünf weitere Vorschläge: Bereits umgesetzt wurden das Kunstprojekt „Die verborgene Stätte“ das sich mit „phantastischen“ Immobilien befasste, und „Ballsaals am Elbdeich“, der die Geschichte dieses vergessenen aber einmaligen Ortes für alle Sinne erfahrbar machte. Im „Kulturhafen Hamburg-Wilhelmsburg“ am Ufer des Ernst-August-Kanals sollen neue kulturelle Nutzungen wie Galerien und Ateliers auf schwimmenden Häusern entstehen. Das Projekt „Spreehafen Landungsbrücken“ schlägt einen zusätzlichen Stopp der Maritimen Circle Line im Einfahrtsbereich zum Spreehafen vor. Mit dem Projekt „Kanuterrassen“ sollen Sitzgelegenheiten entstehen, die gleichzeitig als mietbare Kanugaragen dienen.

Die IBA Hamburg GmbH prüft gemeinsam mit den Projektträgern, wie die bislang meist nur grob umrissenen Projekte umgesetzt werden. Anschließend wird – wie bei allen IBA-Projekten – eine Projektvereinbarung abgeschlossen. Diese kann finanzielle oder sonstige Unterstützung beinhalten, hält Projektziele und -qualitäten fest und qualifiziert die Idee zum IBA-Projekt.

Beeindruckt zeigte sich die Jury von der großen Menge der eingereichten Vorschläge. IBA-Geschäftsführer und Jurymitglied Uli Hellweg bedankte sich herzlich bei allen Ideengebern: „Wir freuen uns über die breite Beteiligung insbesondere aus der Bevölkerung: Über 100 Projektvorschläge machen das große Interesse an dem Raum deutlich und zeigen außerdem, wie wichtig gerade die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu den Planungen der IBA Hamburg ist.“ Bis spätestens 2013 sollen die vereinbarten Projekte realisiert werden.